die Auseinandersetzung mit dem "Ich"

Text aus der Ausstellung in der Schirn, Frankfurt 2016 zum Thema  "Ich"

"das traditionelle Selbstporträt ist heute Geschichte. Früher malte sich nur der Künstler vor dem Spiegel. Im Facebook Zeitalter ist die Selbstdarstellung zum Tool für jedermann geworden. Wir leben in radikal egozentrischen Zeiten. Unsere Gesichter wandern Tag für Tag in ein gigantisches digitales Bildarchiv. Was haben die Künstler dem entgegezusetzen?"

   woman at work        Acryl auf Leinwand         150 x 180 cm

 

    one moment         Acryl auf Leinwand       60 x 150 cm

 

       Gartengruß        Acrly auf Leinwand      100 x 100 cm

 

           Vergänglichkeit              Acryl auf Leinwand                    100 x 100 cm

 

         Innehalten                   Acryl auf Leinwand                           100 x 100 cm

 

             Blick in den Garten             Acryl auf Leinwand           100 x 100 cm

 

            woman in black             Acryl auf Bütten        40 x 50 cm

In meinen Bildern stehe „ ich“ oft mit dem Rücken zum Betrachter, wende mich ab, ist mein Gesicht nicht bildgebend,  schaue den Betrachter nicht an.

Ich lade ihn in meine Welt ein, seine Augen sehen, was ich zu sehen scheine, Er wird zum stillen Beobachter.

Das „ Ich „ ist mehr als nur ein Porträt, es zeigt die innere Sichtweise, und doch erkenne ich mich in jeder Linie, in jedem Freiraum,

 

 „women at work“,  fast lebensgroß, im schwarzen Malkleid mit den Farbspuren meiner Arbeiten,  und immer wieder im roten Kleid,

 „one moment“,  ohne Vorzeichnung, spontan aus der Empfindung heraus und ohne eine einzige Korrektur nach dem ersten Malakt,

aus der Stimmung des Augenblicks – aus der inneren Sichtweise des „ Ichs“ heraus.

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